Ich habe kürzlich drei Veranstaltungen moderiert – zweimal ging es um Beteiligung zu Bebauungsplänen, einmal um Team- und Organisationsentwicklung. In allen drei Formaten hat sich mir wieder gezeigt, was sich in der Praxis immer wieder bestätigt: Zuhören ist der Kern von Verständigung. Und Verständigung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Beteiligungsverfahren nicht als formale Pflichtübung enden, sondern zu tragfähigen Ergebnissen führen.

Mein Job dabei ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem Zuhören leicht fällt – in dem Menschen sich öffnen, auch wenn sie sehr unterschiedliche Ansichten vertreten, und in dem sie die vermeintlich andere Seite nicht nur hören können, sondern auch hören wollen. Was das konkret heißt und wie Verwaltungen und Bürger:innen davon profitieren, beschreibe ich im Folgenden.