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Vortragsreihe „Wohnungspolitik“ des Forum Stadt Bau Kultur Bonn e.V. startet am 7.11.22 (krankheitsbedingte Verschiebung)

Foto: Daria Nepriakhina auf unsplash.com

Eine sozial gerechte Wohnungsversorgung wird seit fast zehn Jahren als eine der drängendsten politischen Aufgaben verstanden, ohne dass bislang durchgreifende Erfolge sichtbar sind. Das Forum SBK Bonn widmet sich deswegen unterschiedlichen Fragen der Wohnungspolitik in einer Veranstaltungsreihe.

Einführungsvortrag: Was ist und wie funktioniert Wohnungspolitik? 

Termin: am 19.10.2022, 7.11.22, (krankheitsbedingte Verschiebung) 19 Uhr, voraussichtlich in Präsenz im Pavillon des FSBK in der Budapester Str. 7 in der Bonner Innenstadt.
Referent: Bernhard Faller, Quaestio Forschung & Beratung GmbH
Inhalt: Strukturierter Überblick über wohnungspolitische Instrumente, Einordnung wohnungspolitischer Handlungsbedarfe, Wohnungspolitische Weichenstellungen der letzten Dekade

Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich:
https://pretix.eu/fsbk/wopo1/

Die Anmeldungen für die Folgeveranstaltungen werden jeweils drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn freigeschaltet.

„Sozialer“ Wohnungsbau: Wer baut ihn und warum? Wer darf darin wohnen?
Termin: 16.11.2022, 19 Uhr, voraussichtlich in Präsenz (siehe unten)
Referent: Dr. Andreas Pätz, WWG Königswinter
Inhalt: Wie funktioniert die Wohnraumförderung NRW? Wem kommt sie zugute? Für welche Investoren ist die Förderung attraktiv bzw. unattraktiv? Was können Städte für mehr geförderten Wohnungsbau tun?

Wem nützt der freifinanzierte Wohnungsbau?
Termin: 14.12.2022, 19 Uhr, voraussichtlich in Präsenz (siehe unten)
Referent: Colin Beyer, Quaestio Forschung & Beratung GmbH
Inhalt: Kann der freifinanzierte Wohnungsbau zur Lösung der Wohnraumversorgungsprobleme beitragen? 

(Neue) Gemeinschaftliche Wohnformen und Baugemeinschaften
Termin: voraussichtlich 18.01.2023, 19 Uhr, online (siehe unten)
Referentin: Angela Hansen, Agentur für Baugemeinschaften Hamburg (angefragt)
Inhalt: Welche Idee steckt dahinter? Welche Beispiele gibt es? Wie funktioniert die Umsetzung? Was können Städte oder die Politik zu deren Förderung tun?

Die wohnungspolitische Bedeutung des Bodens
Termin: 15.02.2023, 19 Uhr, voraussichtlich in Präsenz (siehe unten)
Referent: Prof. Dr. Theo Kötter, Professur für Städtebau und Bodenordnung der Universität Bonn
Inhalt: Bodenspekulation, Gemeinwohlorientierte Boden- bzw. Wohnungspolitik, Liegenschaftspolitik, Grundsteuer, Baulandmodelle

Widerstand gegenüber und Akzeptanz von Wohnungsbau (in der Innenentwicklung) 
Termin: voraussichtlich 15. oder 22.03.2023, 19 Uhr, voraussichtlich in Präsenz (siehe unten)
Referent: Prof. Dr. Klaus Selle, NetzwerkSTADT GmbH, Schwerte (angefragt)
Inhalt: NIMBYism, Partizipation versus Repräsentation, Beteiligungsverfahren, Ist mehr Wohnungsbau für wachsende Städte „alternativlos“?

Die Veranstaltungen dauern circa 90 Minuten, werden jeweils durch einen Referenten (circa 30 Minuten) eingeleitet, so dass anschließend diskutiert werden kann. Teilweise finden die Veranstaltungen in Präsenz (Pavillon des FSBK e.V., Budapester Str. 7, 53111 Bonn) und teilweise online statt. Näheres dazu wird rechtzeitig über die Presse und unsere Homepage (www.forum-sbk.de) bekanntgegeben. Es gelten die jeweils gültigen Corona-Bestimmungen.

Hier finden Sie weitere Beiträge zur Stadtentwicklung

Hier finden Sie weitere Beiträge zu Moderation

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Der Autor: Michael Lobeck
Ich moderiere Veranstaltungen und berate öffentliche und private Akteure zu guter Kommunikation in der Stadtentwicklung. Ich halte auch Vorträge zu Sinn und Unsinn von Smart Cities und schreibe Bücher zu dem Thema. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, was ich für Sie tun kann, melden Sie sich gerne bei mir.

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„Baugemeinschaften und Stadtentwicklung“ – Vortrag von Dr. Andreas Pätz bei Ermekeilinitative in Bonn am 26.2.2015

Foto eines Gebäudes der Ermekeilkaserne

Foto: Michael Lobeck; Lizenz: CC-BY 3.0

Am Donnerstag, 26.2.2015, hat Dr. Andreas Pätz, heute Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Königswinter (WWG), seine Erfahrungen aus Tübingen mit Baugemeinschaften bei der zivilen Wiedernutzung des des französischen Viertels in der Ermekeilkaserne vorgestellt.

Dr. Pätz hatte sich bereits auf der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ermekeilkaserne zu Wort gemeldet und angeregt, die Erfahrungen aus anderen Städten für die Entwicklung der Ermekeilkaserne zu nutzen. In Tübingen hatte die Stadt nach Einleitung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme die Flächen vom Bund zum entwicklungsunbeeinflussten Wert gekauft. Weiterlesen

„Baugemeinschaften und Stadtentwicklung“ – Ein Modell für die Zukunft der Ermekeilkaserne? Dr. Andreas Pätz bei Ermekeilinitative in Bonn am 26.2.2015

Foto des Schildes "Militärischer Sicherheitsbereich. Unbefugtes Betreten verboten! Vorsicht Schußwafffengebrauch! Der Kasernenkommandant"eines Eingangsbereiches (Reuterstr.) der Ermekeilkaserne

Foto: Michael Lobeck; Lizenz: CC-BY 3.0

Am Donnerstag, 26.2.2015, stellt Dr. Andreas Pätz, heute Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Königswinter (WWG), seine Erfahrungen aus Tübingen mit Baugemeinschaften bei der zivilen Wiedernutzung des des französischen Viertels in der Ermekeilkaserne vor.

Er hatte sich auf der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ermekeilkaserne bereits zu Wort gemeldet und angeregt, die Erfahrungen aus anderen Städten für die Entwicklung der Ermekeilkaserne zu nutzen. In Tübingen hatte die Stadt nach Einleitung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme und Erwerb der Flächen vom Bund zum entwicklungsunbeeinflussten Wert die Bauplätze überwiegend an Baugemeinschaften und nicht an Bauträger verkauft. Sie schrieb eine gemischte Nutzung auf jeder Parzelle vor und ereugte so ein lebendiges, vielfältiges Quartier.

Die “Ermekeilinitiative e. V.” – Initiative zur zivilen Nutzung der Bonner Ermekeilkaserne, lädt alle Interessierten am Donnerstag, 26.2.2015 um 20 Uhr in die Ermekeilkaserne, Ermekeilstr. 27, Haus 6, zu dem Vortrag von Dr. Pätz mit anschließender Diskussion in die Ermekeilkaserne  (hier aktuelle Fotos) ein. Den Einladungsflyer finden Sie hier.