Kategoriearchiv: Moderation

Bonn kann nicht alles zugleich: Mein Gespräch mit Gunnar Sohn über Bühnen, Bäder und Milliardenprojekte

Nach der Veranstaltung zur Bonner Oper vom Bund deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und Forum Stadt Bau Kultur Bonn e.V. hatte Gunnar Sohn die Idee, mal gemeinsam über die großen Projekte in Bonn zu sprechen. Dazu hat er mich in seinen Video-Podcast eingeladen.

Ich habe aus der Audio-Spur ein lesbares Transkript gemacht und die wesentlichen Aussagen zusammengefasst – für Alle, die lieber kurz lesen als lange zuhören und -schauen. Danke Gunnar für das anregende Gespräch!

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Warum Zuhören die eigentliche Aufgabe ist

Ich habe kürzlich drei Veranstaltungen moderiert – zweimal ging es um Beteiligung zu Bebauungsplänen, einmal um Team- und Organisationsentwicklung. In allen drei Formaten hat sich mir wieder gezeigt, was sich in der Praxis immer wieder bestätigt: Zuhören ist der Kern von Verständigung. Und Verständigung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Beteiligungsverfahren nicht als formale Pflichtübung enden, sondern zu tragfähigen Ergebnissen führen.

Foto: Michael Lobeck


Mein Job dabei ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem Zuhören leicht fällt – in dem Menschen sich öffnen, auch wenn sie sehr unterschiedliche Ansichten vertreten, und in dem sie die vermeintlich andere Seite nicht nur hören können, sondern auch hören wollen. Was das konkret heißt und wie Verwaltungen und Bürger:innen davon profitieren, beschreibe ich im Folgenden.

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Anforderungen erneuerbarer Energien an die Stadtentwicklung

Ein Kurzbericht vom Stadtforum Energie in Berlin am 17. November 2025

Screenshot: https://www.berlin.de/sen/sbw/ueber-uns/stadtforum-berlin/

Am 17. November 2025 kamen in Berlin ca. 200 Menschen aus unterschiedlichen Organisationen zusammen, um beim Stadtforum Energie über (Un)sichtbare (Infra)Strukturen Berlins zu sprechen. Das Stadtforum Berlin will dazu beitragen, im „Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Fachleuten aus Forschung, Wirtschaft und Politik die Entwicklung der Hauptstadt zu begleiten“. (https://www.berlin.de/sen/sbw/ueber-uns/stadtforum-berlin/)

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Update 7.10.: Leider abgesagt – Stadtteilbüchereien und Quartiersentwicklung. Zu Gast in Bonn-Tannenbusch.

9. Oktober 2025, 17:15-19:15 Uhr: Das Forum Stadt Bau Kultur Bonn diskutiert mit Ihnen in der Stadtteilbibliothek Tannenbusch, was es braucht, damit unterschiedliche Partner gemeinsam lebenswerte Viertel schaffen können.

Foto: Stadt Bonn – Stadtbibliothek

Erfahren Sie, wie die Stadtteilbibliothek gemeinsam mit anderen Akteuren zu einem lebenswerten und Viertel beiträgt. Als „dritter Ort“ neben Schule, Arbeitsplatz oder Zuhause, bietet sie Rückzugsort, Bildung, Unterhaltung und einen Treffpunkt – zu geringen Kosten oder sogar ganz kostenlos. Diskutieren Sie mit, was diese Erkenntnisse für Bonner Quartiere bedeuten können.

Lassen Sie sich inspirieren und bringen Sie sich ein!

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Beispielhafte frühe Beteiligung in der Stadtentwicklung

Die Heidelberger Verwaltung kann gute Beteiligung. Frühzeitig, anregend und konstruktiv.

Foto: Michael Lobeck

Vor kurzem durfte ich in Heidelberg die Beteiligung von Anwohnenden und Vertreter:innen lokaler Organisationen und Politik mitgestalten, deren Grundlage von der Verwaltung beispielhaft organisiert worden war.

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Wie investieren türkeistämmige Menschen in ethnische Quartiere? – Dr. Mehmet Çelik hat acht deutsche Großstädte untersucht – Was bedeutet das für Bonn?

30. Januar 2025 von 17:30 – 19:30 Uhr: Das Forum Stadt Bau Kultur Bonn diskutiert mit Dr. Mehmet Çelik und Ihnen, welche Bedeutung Investitionen aus der migrantischen Community für ethnisch geprägte Quartiere hat.

Screenshot aus der Dissertation von Dr. Çelik zeigt Kreise in unterschiedlichen Größen, die Elemente die für die Menschen der von ihm genutzten Kategorie "Selbstverwirklicher/innen" eine Rolle beim "Investitionsentscheidungsprozess" spielen. Genannt werden: Ausbilcung, Geschäftsideen/Lebenswünsche, Ausschluss Diskriminierung, Selbstentfaltung/Selbstverwirklichung, Selbstvertrauen, Behörden, Vorbilder, Geld, Unzufriedenheit, Unabhängigkeit, Anerkennung.
Auszug aus der Dissertation von Dr. Çelik

Erfahren Sie von Dr. Mehmet Çelik, wer wie in ethnische Quartiere investiert und welche Effekte das hat. Diskutieren Sie mit, was diese Erkenntnisse für Bonner Quartiere bedeuten können.

Lassen Sie sich inspirieren und bringen Sie sich ein!

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„Klimagerechtes Gewerbe“, Wohnen und Kultur in Beuel-Ost – eine Rad-Exkursion mit dem BDA Bonn / Rhein-Sieg

Der BDA Bonn-Rhein-Sieg hatte eingeladen. Ich durfte moderieren. Mit einer Radtour haben wir am Samstag, 20.8.22, das Gewerbegebiet Beuel-Ost erkundet. Dieses sehr heterogene Areal östlich der Königswinterer Straße spielt in der Stadtentwicklung Bonns gleich mehrere bemerkenswerte Rollen: Es ist ein Modellprojekt für ein klimagerechtes Gewerbegebiet, es ist überhaupt ein Gewerbegebiet für Bonner Gewerbe und es ist – zumindest am Rand – ein wichtiger Kulturstandort der Stadt. Im Herbst 2020 gab es eine Bürgerbeteiligung zu einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept „für das Quartier östlich des Beueler Bahnhofs“ (externer Link, pdf, 12 MB), in denen die Themen Verkehr, Kultur, Wohnen, Gewerbe und Kreativwirtschaft eine Rolle spielten.

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Bauen in Bonn – Nachhaltig und klimaangepasst // Eine Diskussion mit Petra Denny und Ines Knye in der VHS Bonn

Schrägluftbild von Bonn mit Blick u.a. auf das Universitätshauptgebäude, das Stadthaus und die Bahnlinie
Foto: thomashendele, pixabay, Ausschnitt:_Michael Lobeck

Am Donnerstag, 2.6.22, diskutierten Planungsamtsleiterin Petra Denny und Ines Knye, die Vorsitzende des BDA Bonn/Rhein-Sieg darüber, wie „Nachhaltig Bauen in Bonn“ besser werden kann. Von 18-20 Uhr im Großen Saal der VHS Bonn. Ich durfte moderieren.

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Wie geht es weiter mit der Bonner Oper? – eine Exkursion mit dem BDA Bonn / Rhein-Sieg

Foto: Michael Lobeck; Front der Oper im Januar 2022

Braucht Bonn eine Oper? Ist das Operngebäude sanierungsfähig? Was bedeutet die Oper für die Stadtentwicklung und was die Stadtentwicklung für die Oper? Wie kann die Verbindung von Rheinufer und Innenstadt durch die Oper gestärkt werden und wie kann sie davon profitieren? Was sind die Herausforderungen für einen zeitgemäßen Opernbetrieb? Fragen über Fragen. Am Samstag, 5.2.22, haben 35 Teilnehmer*innen mit Generalintendant Dr. Bernd Helmich und Planungsamtsleiterin Petra Denny um die Oper von außen und innen zu inspizieren und nach Antworten zu suchen. Der BDA Bonn/Rhein-Sieg hatte eingeladen. Ich durfte moderieren.

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Wie soll es weitergehen in der Verbandsgemeinde Altenahr? Workshop „Perspektive 2030“ am 13.11.2021

Mehrzweckhalle in Grafschaft-Ringen

Wie soll es weitergehen in der Verbandsgemeinde Altenahr? 80 Männer und Frauen aus den Ortsgemeinden, dem Verbandsgemeinderat und der Verbandsgemeindeverwaltung trafen sich am 13.11.2021 in der Mehrzweckhalle in Grafschaft-Ringen um Ideen zu sammeln und zu diskutieren. Viel Solidarität, ab und zu auch unterschiedliche Ideen – aber bei allen der Wunsch neu aufzubauen, nach der Flut.

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