Digitalisierung in der Kommunalverwaltung – das klingt nach Software-Beschaffung, IT-Projekten und langen Ausschreibungsverfahren. Dass es in Wirklichkeit vor allem um Prozesse, Menschen und Zusammenarbeit geht, zeigt die aktuelle Episode unseres Podcasts City Transformer eindrücklich. In Folge 44 sprechen Franz Reinhard Habbel und Michael Lobeck mit Marcel Böttcher, CDO der Stadt Bergisch Gladbach, und Fabienne Seiler von der Bochumer Projektmanagement-Software factro.
Ich bin hin- und hergerissen zwischen den Optionen, die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ bietet, und den sichtbaren und unsichtbaren Gefahren, die mit ihrem Einsatz auch in der Kommunalverwaltung verbunden sind.
Angeregt von einem Artikel beschäftige ich mich seit ein paar Wochen intensiver mit der Frage ob und wie KI eine sinnvolle Option für Kommunalverwaltungen sein kann. Fazit: Ja und Nein – aber wie immer bei der Digitalisierung erst die Ziele klären.
Ich spreche mit Franz-Reinhard Habbel darüber, was wir in 2025 in der kommunalen Digitalisierung gesehen und gelernt haben, was 2026 auf uns zukommt und warum Kommunen zuversichtlich in die Zukunft schauen können.
Vom Stromausfall in Berlin und daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen über die Finanz- und drohende Personalkrise in Kommunen zu den Möglichkeiten und Grenzen von Digitalisierung und KI.
Welche Rolle kann Digitalisierung als Beitrag gegen finanzielle Engpässe und den Fachkräftemangel spielen. Welche Rahmenbedingungen setzt die Bundesregierung und das neue Ministerium für Digitalisierung und welche müsste es setzen? Ein zentrales Thema ist das Vertrauen zwischen Bürger und Kommune, und die Frage, ob und wie Digitalisierung als Mittel für eine spürbar gute Leistungserbringung hier unterstützen kann.
Mit Arne Treves sprechen Franz-Reinhard Habbel und ich darüber, wie im Projekt Re:Form Verwaltungspionier:innen den Staat von morgen aus der Praxis heraus entwickeln.
Auf der letzten republica in Berlin haben wir Arno Treves und das Projekt Re:form kennengelernt und waren uns einig: Das ist ein sehr vielversprechender Ansatz, die Stärken der Verwaltung zu nutzen, um sie nachhaltig zu verändern und zu modernisieren.
Aus allen Ebenen der Verwaltung, aus Kommune, Land und Bund arbeiten engagierte Menschen daran, den Staat von Grund auf neu zu erfinden, ohne auf Bewährtes zu verzichten.
Das Projekt Re:Form der Organisation projecttogether formuliert acht Prinzipien, auf denen aus ihrer Sicht ein neues Staatsverständnis aufbauen sollte:
Mit Franz-Reinhard Habbel und Jacob Svaneeng habe ich über das „Digital-Zebra“ in Berlin gesprochen.
Bibliotheken machen es möglich: Digitalberatung für Alle, zumindest in Berlin. Wenn das vielzitierte „Digital Only“ eine Chance haben soll, muss es für diejenigen, die heute nicht digital dabei sind Brücken geben. So spricht der D21-Digitalindex zwar von 63 Prozent der Menschen in Deutschland, die gut auf den digitalen Wandel vorbereitet sind. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass mehr als ein Drittel der Bevölkerung nicht gut vorbereitet sind. Wenn wir also nicht jahrelang parallel zum digitalen Angebot analoge Alternativen vorhalten wollen, sondern „digital only“ umsetzen, müssen wir uns um dieses Drittel aktiv kümmern.
Qualifizierung und Unterstützung derjenigen könnte ein Weg sein, um diejenigen zu gewinnen, die sich mit der aktiven und konstruktiven Nutzung der Digitalisierung bisher schwertun. Das Digital-Zebra Berlin leistet genau das. Jede:r kann in die Bibliothek gehen und sich dort von einer Digitallotsin oder einem Digitallotsen unterstützen lassen. Einstellungen am Handy, der Ausdruck einer Datei oder auch die Antragstellung bei einer Behörde sind mögliche Themen. Niedrigschwellig, pragmatisch und die bestehende Infrastruktur der Bibliotheken nutzend. Das ist ein großartiges Projekt finden wir.
UPDATE 17.6.24: NEUE VERSION ONLINE! In der ersten Version gab es leider eine Verschiebung der Tonspuren – die ist jetzt behoben.
Wie wird man eine digitale Klimakommune? In Hagen speisen viele unterschiedliche Sensoren in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Industrie Daten in eine „Urban Data Platform“ und ermöglichen der Stadt digitale Auswertungen und Steuerung in Echtzeit – wenn das Projekt mit der dena (Deutsche Energie-Agentur) umgesetzt ist. Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck sprechen mit Dominik Noroschat von der Stadt Hagen und Anna Poblocka-Dirakis von der dena über schon Erreichtes, Herausforderungen und darüber, was noch alles auf die Bürgerinnen und Bürger in Hagen zukommt.
Dr. Christine Prokop-Scheer erläutert im Gespräch mit Franz-Reinhard Habbel und Michael Lobeck, wie das gemeinützige Unternehmen Lokalprojekte Kommunen ermöglicht, konkrete Projekte mit der Hilfe von Macher:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Matching, Unterstützung und Beratung sind die Schüsselbegriffe. Zu Beginn aber ein paar Überlegungen zu Ransomware und ein kommunales Treffen in Magdeburg, das IT-Sicherheit auch ziemlich wichtig findet.
Friedrich Fuß spricht mit Michael Lobeck und Franz-Reinhard Habbel sprechen über den Einsatz von KI in der Verwaltung, den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel, der noch viel schlimmer wird.
Von der KI, die vorhersagt, wer in den nächsten vier Jahren stirbt, über Smart Cities als mögliche Themen bei neun Kommunalwahlen, das Digital Cluster Bonn, die Digitalfabrik Bonn, in der die Bundesstadt ihre Erfolge präsentiert und was sich in den letzten drei Jahren getan hat. Denn damals haben wir schon einmal mit Friedrich Fuß gesprochen.
Von IT-Landfrauen bis zu den Digitalen Dörfern Niedersachsen
Dr. Carola Croll, Projektleiterin der Stiftung Digitale Chancen erläutert, wie Digitale Dörfer zu mehr Lebensqualität auf dem Land beitragen, warum Facebook keine Alternative zu lokalen Plattformen ist und warum die Zusammenarbeit mit Fraunhofer IESE, die die Software für die Digitalen Dörfer entwickelt haben, Spaß macht.
Sie war Gast im Podcast City-Transformer, den Franz-Reinhard Habbel und ich seit drei Jahren zum Thema Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung gestalten. Wir haben sie in unseren Podcast eingeladen und gefragt: Wozu braucht es Digitalisierung in ländlichen Regionen? Warum geht die Vernetzung nicht mit Facebook und anderen Datenkraken? Wie kommt die Plattform von einem Dorf über die zugehörige Gemeinde bis zum Land Niedersachsen? Hören Sie selbst:
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