Archiv des Autors: Michael Lobeck. Gute Kommunikation. Gute Stadtentwicklung.

Über Michael Lobeck. Gute Kommunikation. Gute Stadtentwicklung.

Moderator und Berater in der Stadtentwicklung

Heidelberg hat entschieden. Der Bürgerentscheid hat keine ausreichende Mehrheit bekommen. Was bedeutet das?

Screenshot des Ergebnisses des Bürgerentscheids zur Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf am 21.7.19 (nicht erfolgreich)

Screenshot des Ergebnisses des Bürgerentscheids zur Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf am 21.7.19 (nicht erfolgreich)

Heute, am 21. Juli 2019 haben die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs über die Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf entschieden.

Von ca. 110.282 Wahlberechtigten haben 30,4% gewählt. (Vergleich Kommunalwahl 2019: 64,7%)
14.318 haben sich für eine Verlagerung des Betriebshofs auf den Großen Ochsenkopf ausgesprochen (Abstimmung mit NEIN),
19.019 haben sich dagegen ausgesprochen (Abstimmung mit JA).
Die Mindeststimmenzahl von 22.057 Ja-Stimmen wurde nicht erreicht.
(Quelle: https://www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/buergerentscheid+2019.html, 21. Juli 2019, 19:03 Uhr)

Was bedeutet das jetzt für die Heidelberger Politik? Fast in allen Stimmbezirken gab es eine Mehrheit gegen die Verlagerung, aber ebenso gingen in fast allen Stimmbezirken verhältnismäßig wenig Heidelberger*innen zur Wahl. Ungefähr 76.000 wahlberechtigte Heidelberger*innen haben entschieden, dass Ihnen das Thema nicht wichtig genug war, um an einer Abstimmung teilzunehmen – und haben damit passiv den Gemeinderatsbeschluss bestätigt.

Ist die (…) erforderliche Mehrheit nicht erreicht worden, hat der Gemeinderat die Angelegenheit zu entscheiden.“ (§21, Absatz 7, Satz 3 Gemeindeordnung Baden-Württemberg)

Der Bürgerentscheid ist damit erst einmal gescheitert.

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Birgit Schneider-Bönninger auf der republica 2019 / Vielversprechendes für Beteiligungskultur in Bonn

Als ich vor Kurzem auf der republica war, hatte ich leider keine Gelegenheit Birgit Schneider-Bönninger, die neue Kultur- und Sportdezernentin der Stadt Bonn bei der Diskussion auf dem Panel „Mensch, Maschine, Mündigkeit: Wie sich Kulturverwaltungen neu erfinden“ life zu hören. Jetzt habe ich die Dokumentation der Veranstaltung auf Youtube gefunden und mir angeschaut und sie ein bisschen aufbereitet.

Das klingt sehr vielversprechend, was Frau Schneider-Bönninger erzählt. Für Bonn. Viel Wunsch nach breiter Beteiligung, viel Innovationsfreude – auch in der Verwaltung und viel Fragen nach dem Sinn. Ich bin sehr gespannt darauf, was Frau Schneider-Bönninger in Bonn bewegt.

Weiter unten finden Sie ausgewählte Zitate, den link zum Video mit links zu den Stellen, an denen Frau Schneider-Bönninger spricht, sowie das automatische Transkript, das Youtube erzeugt, in dem ich die Aussagen von Frau Schneider-Bönninger hervorgehoben habe. Weiterlesen

29. Juni 2019 – 15. Stadtgestaltung im Dialog – Die Altstadtpost

Foto der Altstadtpost von der gegenüberliegenden Straßenseite

Foto: Michael Lobeck, Lizenz CC BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Am Samstag, 29. Juni 2019 werde ich gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) Bonn/Rhein-Sieg und der Volkshochschule Bonn (VHS) die Altstadtpost anschauen. In unserer Reihe „Stadtgestaltung im Dialog“ gehen wir zu aktuellen Projekten der Stadtentwicklung und versuchen gemeinsam mit Expert*innen zu verstehen, welche Optionen der Stadtgestaltung es gibt und wer wann wie darüber entscheidet. Weiterlesen

Heidelberg / Radverbindung über den Neckar / Moderation der Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse am Montag, 20. Mai 2019

Foto eines Luftbildes von Heidelberg mit Anmerkungen aus dem Arbeitskreis "Stadtbild" des Bürgerforums am 17.7.2018

Heidelberg bekommt eine neue Brücke über den Neckar (s.a. dieser Blogbeitrag). Zum Ersatz eines alten Wehrsteges, der erneuert werden muss, hat der Rat der Stadt beschlossen, eine neue Brücke für den Fuß- und Radverkehr zu bauen. Am 20. Mai 2019 moderiere ich eine Beteiligungsveranstaltung, in der fünf von einer Jury ausgewählte Entwürfe vorgestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich zu den Entwürfen informieren und Anregungen für die weitere Bearbeitung durch die Planungsbüros geben. Weiterlesen

22. März 2019 – 14. Stadtgestaltung im Dialog – Südstadtgärten kommen gut an

Foto des Bauvorhabens Südstadtgärten in Bonn-Kessenich, Spielplatz im Quartier

Der offensichtlich genutzte Spielplatz inmitten des neuen Quartiers Südstadtgärten. Foto: Michael Lobeck, Lizenz: CC BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Licht, hell, großzügig – so wirken die Gebäude des Ensembles „Südstadtgärten“, die auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Autohauses an der Reuterbrücke entstanden sind. Das finden die Teilnehmer*innen der 14. Veranstaltung „Stadtgestaltung im Dialog“ vom Bund deutscher Architekten Bonn/Rhein-Sieg (BDA), Volkshochschule Bonn (VHS) und mir.

Wie geht es mit der Entwicklung Richtung Süden weiter?
Wer war wie am Projekt beteiligt?
Was hat die Bürgerbeteiligung bewirkt? Weiterlesen

BeteiligungLive – Ein Seminar zu Bürgerbeteiligung in der Praxis

Grafik zu Akteuren der Stadtentwicklung (Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Vorhabenträger) und ihren Verbindungen

Grafik und Foto: Michael Lobeck, Lizenz: CC BY 4.0

Seit Mitte Februar arbeite ich mit einer Gruppe von circa 15 Teilnehmern und Teilnehmerinnen im VHS Seminar „Bürgerbeteiligung live“. Wir haben uns die Weiterentwicklung der Ermekeilkaserne als Projekt ausgewählt. Die Idee des Seminars ist, an einem konkreten Beispiel eines Stadtentwicklungsprojektes, auszuprobieren, welche Art von Bürgerbeteiligung sinnvoll und möglich ist.

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NRW.BANK.Kolloquium 2018 „Die digitale Zukunft unserer Städte – neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung“

Einladungsflyer der NRW.BANK zum NRW.BANK.Kolloquium 2018 "Die digitale Zukunft unserer Städte - neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung"

Einladungsflyer der NRW.BANK

Am 21.11.2018 fand das 10. NRW.Bank.Kolloquium statt. Die Tagung „Die digitale Zukunft unserer Städte – neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung“ beschäftigte sich dieses Jahr mit Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Stadtentwicklung. Was können Kommunen konkret tun? Wie kann Digitalisierung als Element der Stadtentwicklung genutzt werden? Wie entgeht man den Rattenfängern? Ich habe einen Vortrag zum Thema „Smart City – Chancen und Risiken für Kommunen. Von meiner Großtante bis Open Data“ gehalten. Weitere interessante Vorträge gaben Einblicke in Projekte in Wien, Oldenburg und Dortmund. Weiterlesen