Große Resonanz auf Smart City-Studie „Deutschlands Städte werden digital“

Titelbild der Studie "Deutschlands Städte werden digital" von der Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalforschung des Geographischen Instituts der Universität Bonn gemeinsam mit PwC veröffentlicht

Am 21.5.15 wurde in Berlin auf der Messe Metropolitan Solutions die Smart-City-Studie „Deutschlands Städte werden digital“ vorgestellt, die von der Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalforschung am Geographischen Institut der Universität Bonn gemeinsam mit PwC erarbeitet wurde. Hier finden Sie die Studie als pdf-Download (2MB).

Die Studie hat viel Resonanz in der Fachwelt und in der Presse ausgelöst. Besonders freut das Team der Universität Bonn, Katharina Hackenberg, Michael Lobeck und Claus-Christian Wiegandt die positive Resonanz vieler Experten. „Diese Studie hat gefehlt.“ oder „Die Studie hilft uns bei der Umsetzung vor Ort.“ sind beispielhafte Reaktionen aus der Praxis.

Hier eine Auswahl der Presseberichterstattung:

Neben einem Digitalisierungs-Ranking der größten deutschen Städte, das Köln knapp vor Hamburg und München für sich entscheiden konnte, wurden in zahlreichen Kommunal- und Experten-Interviews sowie in einer bundesweiten Befragung die Chancen und Risiken, Hemmnisse und Notwendigkeiten der Digitalisierung der Kommunen ausgeleuchtet.

  1. Köln
  2. Hamburg
  3. München
  4. Bonn
  5. Düsseldorf
  6. Leipzig
  7. Berlin
  8. Wuppertal
  9. Dresden
  10. Stuttgart

58% der befragten Vertreterinnen und Vertreter von 209 Kommunen schätzen ihren digitalen Entwicklungsstand als sehr/eher hoch ein, 42% als eher/sehr niedrig.

Insgesamt wurden alle Städte und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern und alle Landkreise angefragt. 97 Städte und Gemeinden und 112 Landkreise haben an der Befragung teilgenommen. Zusätzlich wurden Interviews mit 25 Gesprächspartnern aus Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft geführt.

Die Gesprächspartner nannten folgende vier Themen als Hauptziele der Digitalisierung:

  • Prozesse optimieren
  • Interkommunale Kooperation ausweiten
  • Partizipation erleichtern
  • Standortqualität erhöhen

In zehn Handlungsempfehlungen für Kommunen verdichten sich die Schlussfolgerungen des Bearbeitungsteams der AG Stadt- und Regionalforschung des Geographischen Instituts der Universität Bonn und PwCs:

  • Kommunen brauchen eine digitale Strategie
  • Digitalisierung ist Chefsache
  • Chief Digital Officer / DigitalisierungsbeauftragteN einführen
  • Digitale Kultur schaffen
  • Voneinander lernen
  • Skaleneffekte ausschöpfen
  • Nutzer in den Mittelpunkt stellen
  • Finanzierungslücken aufzeigen
  • Mut zur Glasfaser
  • Tue Gutes – und rede darüber

Hier gibt es die Literaturliste der Studie als Download (pdf, 57KB)

Schon jetzt stellt sich die Frage, ob die Studie im nächsten Jahr identisch wieder aufgelegt wird — oder ob sie sich mit ihrem Gegenstand weiterentwickeln muss. „Wenn jeder OB twittert, ist das kein Unterscheidungskriterium mehr. Dann werden wir aktuelle Trends aufgreifen.“ so Michael Lobeck vom Geographischen Institut der Universität Bonn.

 

Bei Fragen zur Studie und weiteren Aspekten wenden Sie sich bitte an:

Michael Lobeck
AG Stadt- und Regionalforschung
Geographisches Institut der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn
+49 228 73-60212
+49 163 2579124 (mobil)
lobeck@geographie.uni-bonn.de
www.wiegandt-stadtforschung.de

 

 

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