Archiv für den Monat Februar 2015

BarCampBonn (#bcbn15) am 28.2.2015 mit vielen guten Ideen – Bonn als Smart City – erste Schritte

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Am 28.2.2015 trafen sich einen Tag lang mehr als 100 160 (UPDATE vom 2.3.15) Interessierte um sich Gedanken zur Zukunft Bonns zu machen. In Form eines BarCamps, dessen Inhalt und Struktur erst am eigentlichen Tagungstag aus den Vorschlägen der TeilnehmerInnen entsteht, wurden in über 30 Sessions ganz unterschiedliche Themen, viele mit Bezug zu Sozialen Medien und Netzkultur, behandelt.

In der Session »Smart City Bonn – Was? Wie? Wer- erste Schritte?« haben ca. 50 TeilnehmerInnen gemeinsam mit Michael Lobeck Ideen gesammelt, bewertet und diskutiert, die zu einer »Smart City Bonn« dazugehören sollten. Weiterlesen

„Baugemeinschaften und Stadtentwicklung“ – Vortrag von Dr. Andreas Pätz bei Ermekeilinitative in Bonn am 26.2.2015

Foto eines Gebäudes der Ermekeilkaserne

Foto: Michael Lobeck; Lizenz: CC-BY 3.0

Am Donnerstag, 26.2.2015, hat Dr. Andreas Pätz, heute Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Königswinter (WWG), seine Erfahrungen aus Tübingen mit Baugemeinschaften bei der zivilen Wiedernutzung des des französischen Viertels in der Ermekeilkaserne vorgestellt.

Dr. Pätz hatte sich bereits auf der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ermekeilkaserne zu Wort gemeldet und angeregt, die Erfahrungen aus anderen Städten für die Entwicklung der Ermekeilkaserne zu nutzen. In Tübingen hatte die Stadt nach Einleitung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme die Flächen vom Bund zum entwicklungsunbeeinflussten Wert gekauft. Weiterlesen

Was können Smart Cities aus der „T-City Friedrichshafen“ lernen? Vortrag am 4.3.15 auf der „Smart City Week“ in Salzburg

Cover des Endberichtes der Evaluation des Smart-City-Projektes "T-City Friedrichshafen", ISBN 978-3-86859-161-3

Erfahrungen aus der Evaluation der weiterhin einzigen integrativen Smart City Deutschlands, der „T-City Friedrichshafen“ stellt Michael Lobeck am 4.3.2015 auf der Smart City Week in Salzburg vor.

Gemeinsam mit Ferdinand Tempel, dem „Konzernbeauftragten für Barrierefreiheit – Design for All“ der Deutschen Telekom und in den Jahren 2007 bis 2012 Repräsentant der Deutschen Telekom in Friedrichshafen und damit der Projektleiter vor Ort informiert Michael Lobeck darüber, was Smart Cities aus dem Projekt lernen können. Weiterlesen

„Baugemeinschaften und Stadtentwicklung“ – Ein Modell für die Zukunft der Ermekeilkaserne? Dr. Andreas Pätz bei Ermekeilinitative in Bonn am 26.2.2015

Foto des Schildes "Militärischer Sicherheitsbereich. Unbefugtes Betreten verboten! Vorsicht Schußwafffengebrauch! Der Kasernenkommandant"eines Eingangsbereiches (Reuterstr.) der Ermekeilkaserne

Foto: Michael Lobeck; Lizenz: CC-BY 3.0

Am Donnerstag, 26.2.2015, stellt Dr. Andreas Pätz, heute Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt Königswinter (WWG), seine Erfahrungen aus Tübingen mit Baugemeinschaften bei der zivilen Wiedernutzung des des französischen Viertels in der Ermekeilkaserne vor.

Er hatte sich auf der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Ermekeilkaserne bereits zu Wort gemeldet und angeregt, die Erfahrungen aus anderen Städten für die Entwicklung der Ermekeilkaserne zu nutzen. In Tübingen hatte die Stadt nach Einleitung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme und Erwerb der Flächen vom Bund zum entwicklungsunbeeinflussten Wert die Bauplätze überwiegend an Baugemeinschaften und nicht an Bauträger verkauft. Sie schrieb eine gemischte Nutzung auf jeder Parzelle vor und ereugte so ein lebendiges, vielfältiges Quartier.

Die “Ermekeilinitiative e. V.” – Initiative zur zivilen Nutzung der Bonner Ermekeilkaserne, lädt alle Interessierten am Donnerstag, 26.2.2015 um 20 Uhr in die Ermekeilkaserne, Ermekeilstr. 27, Haus 6, zu dem Vortrag von Dr. Pätz mit anschließender Diskussion in die Ermekeilkaserne  (hier aktuelle Fotos) ein. Den Einladungsflyer finden Sie hier.

Interessanter Artikel zum Festspielhaus in der Süddeutschen Zeitung von heute (17.2.2015): Was Bochum besser macht als München

Beethoven Halle vom anderen Rheinufer aufgenommen

Foto: Carsten aus Bonn, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

In der Süddeutschen Zeitung von heute (17.2.2015) beschreibt Johan Schloemann sehr schön die fortgeschrittenen Arbeiten am neuen Konzertsaal in Bochum. Für offenbar „knapp unter 34 Millionen Euro“ Gesamtkosten errichten die Bochumer einen Konzertsaal mit 960 Plätzen, einer integrierten entweihten Kirche als Foyer und Kammermusiksaal sowie „Veranstaltungsräume für den Nachwuchs, für Chöre und Jugendorchester“.

Von den 34 Millionen Euro kommen 14,6 Millionen Euro von privaten Spendern und nur 2,4 Millionen Euro von der Stadt. Der Rest stammt aus Fördermitteln von EU und Land NRW, so der Artikel.

Der Beitrag startet sehr schön mit den Angaben der Kosten der zur Zeit viel diskutierten Konzerthäuser Europas: Die Elbphilharmonie in Hamburg (789 Millionen Euro), der Gasteig in München („so grob 300, 400 Millionen Euro“) und die Philharmonie in Paris (rund 380 Millionen Euro). Da klingen 34 Millionen, von denen 42% private Spender finanzieren doch sehr bescheiden.

Vielleicht regt der Artikel ja den einen oder die andere Diskutanten / Diskutantin zum Festspielhaus in Bonn an, noch einmal über das Projekt in die eine oder andere Richtung nachzudenken. Nachdenkenswert am Bochumer Beispiel scheint mir zum Beispiel die Integration von „Veranstaltungsräume[n] für den Nachwuchs, für Chöre und Jugendorchester“ und die Bescheidenheit beim Bau, aber auch das private Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die man offensichtlich überzeugen konnte. „Als das Vorhaben einmal politisch durchgesetzt war (…) fingen alle an, es zu ihrer Sache zu machen.“