Großes Interesse an der Podiumsdiskussion „Zukunft des Messdorfer Feldes“ der Bürgerinitiative für die Erhaltung des Messdorfer Feldes am 8.5.2014

Openstreetmap-Karte vom Messdorfer Feld

© OpenStreetMap-Mitwirkende, Daten lizensiert nach Open Data Commons Open Database Lizenz, Kartographie lizensiert nach CC-BY-SA 2.0

Am 8. Mai 2014 kamen ca. 50 Bürgerinnen und Bürger im Gemeindehaus der Johanneskirche in Bonn-Duisdorf um mit sechs Bonner LokalpolitikerInnen und Moderator Michael Lobeck über die Zukunft des Messdorfer Feldes“ zu diskutieren. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative für die Erhaltung des Messdorfer Feldes. Sie wollte von den Politikerinnen und Politikern vor der Kommunalwahl eine verbindliche Aussage erhalten, wie es mit dem Messdorfer Feld weitergehen wird.

Vorab hatte die Initiative Wahlprüfsteine an die Parteien verschickt, deren Antworten nun die Grundlage der Diskussion bildeten. Bevor die Politikerinnen und Politiker erfreulich konkret und klar ihre jeweilige Position zur weiteren Entwicklung des Messdorfer Feldes erläuterten, stellte Dr. Lutz Kosack, Diplom-Geoökologe bei der Stadtverwaltung Andernach das Projekt „Andernach – die Essbare Stadt“ vor.

Im Anschluss diskutierten

  • Dr. Stephan Eickschen, SPD,
  • Bert Moll, CDU,
  • Brigitta Poppe, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN,
  • Frank Thomas, FDP.
  • Marcel Schmitt, BürgerBundBonn und
  • Jens Heitmann, Piratenpartei

mit Moderator Michael Lobeck und dem Publikum zur Zukunft des Messdorfer Feldes.

Kurz zusammengefasst waren Bert Moll von der CDU und Frank Thomas von der FDP für eine Bebauung des Zweiten Bauabschnitts des sogenannten Lorth-Zipfels, Dr. Stephan Eickschen von der SPD, Brigitta Poppe von den Grünen, Marcel Schmitt vom BürgerBund und Jens Heitmann von der Piratenpartei dagegen. Alle sprachen sich gegen eine darüber hinaus gehende Bebauung des Feldes aus.

Die Politikerinnen und Politiker diskutierten durchaus engagiert die von Moderator Michael Lobeck erfragten Gründe für die jeweilige Entscheidung. Diejenigen, die gegen eine Bebauung auch des Lorth-Zipfels waren, wurden gebeten zu erläutern, wie und wo sie sich denn Wohnungsbau zur Bekämpfung der Wohnungsknappheit in der wachsenden Stadt Bonn vorstellen könnten. Diejenigen, die eine Bebauung befürworteten wurden nach der Abwägung der insbesondere von der Bürgerinitiative vorgebrachten ökologischen und stadtklimatischen Argumente befragt.

 

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